Vorletzter Tag in Bella Italia

8. September 2017 Aus Von maren

Wir haben zwar den Stellplatz bis Sonntag gebucht, allerdings soll da das Wetter schon schlecht sein, daher haben wir uns entschieden Samstag Abend heim zu fahren.

Da stellte sich natürlich die Frage: Was wollen wir noch unbedingt sehen. Eigentlich stand ja der Monte Trient nochmal auf dem Plan….allerdings ist das Wetter in den Berge so diesig, dass man oben wohl kaum was gesehen hätte. Und daher haben wir uns entschieden, eine andere Runde zu laufen.

Diesmal gings nach San Sebastiano auf 1280 m. Ich sags euch, wir und die Hunde sind auf jeden Fall froh wenn wir ab Morgen keine Passstraßen mehr fahren müssen……hin und her und hin und her. Laut Straßenschildern darf man 90 km/h fahren, schafft man allerdings seltenes ohne sich in Lebensgefahr zu bringen 😉

Oben angekommen erstmal die "Wanderschuhe" angezogen, die Hunde startklar gemacht…und los gings….und NEIN….nicht bergauf ……sondern bergab….und runter und noch weiter runter und immer weiter runter. Uns kamen dann ein paar Mountainbiker entgegen die ganz schön geschnauft haben…..da gings auch noch weiter bergab…..(mir ist es immer noch ein Rätsel wie die mit den Fahrrädern dort hoch gekommen sind). Im nächsten Ort angekommen gings dann tatsächlich noch weiter…….bergab……..und man konnte sich so langsam vorstellen wie viel bergAUF es später gehen muß damit man wieder beim Auto ankommt.

Sind dann die Runde mit dem Namen "31 Giro della Sper" gelaufen ….-und wurden auf der gesamten Strecke von dem Schild "Gibo Simoni Marathon" begleitet. Nach einer kurzen Recherche nach der Tour habe ich gelesen das es sich hierbei um einen ehemaligen italienischen Radrennfahrer handelt der zweimal den Giro d‘Italia gewonnen hat sowie weitere fünf Male Podiumsplätze gewonnen hat.



Die Stecke hat schon angefangen mit den "sieben" Zwergen…und dann gings insgesamt über "sieben" Brücken. 😉
Vorbei an einem alten Sägewerk, durch kleinere Ortschaften. Wir haben dann mitten auf einem Feldweg Rast gemacht, ein bisschen Wassermelone gegessen, ein paar Kekse geknuspert und was getrunken….gut das dann ca. 50 Meter weiter nach der nächsten Kurve ein idyllischer Rastplatz kam mit unzähligen Sitzmöglichkeiten ….wäre sicher bequem gewesen 😉

Zurück am Auto haben wir uns dann überlegt noch beim 10 Minuten entfernten Fort vorbei zu fahren, wenn ma scho mal da san, wärs ja schad wenn ma des verpassen würden. Also gings weiter…..Auto geparkt….ausgestiegen….und erstmal fast erfroren. Jacken hatten natürlich wir beide keine dabei, is ja klar oder? Egal….nur die Harten kommen in den Garten und somit haben wir die Hunde nochmal mobilisiert..und sind in Richtung Fort gelaufen.
Beeindruckend wenn man dann direkt davor steht, man konnte sogar in einen Gang rein gehen…in dem es dann allerdings etwas dunkel wurde und wir uns nicht weiter vor gewagt haben. Zudem hat uns der frische Kuhfladen etwas stutzig gemacht.

Zurück am Campingplatz gabs für die Fellnasen erstmal zur Belohnung ein Rinderohr was sichtlich geschmeckt hat.

Vor dem Abendessen hab ich dann noch eine kleine Platzrunde gedreht um noch ein paar Bilder vom Campingplatz zu schießen.