Piran und eine Wanderung an der Steilküste bei Strunjan

Sodala…zweite Nacht war wesentlich besser als die erste, aber das Bett ist nicht breiter geworden und so bleibt es kuschelig.
Ich muß mal messen wenn wir daheim sind, aber wir sind uns einig das das Bett im Wohnwagen sogar breiter ist und das ist ja schon viel schmäler als das daheim.

Gleicher Ablauf wie am Vortag. Aufstehen, kleine Hunderunde, füttern und für die Zweibeiner Frühstück.
Sachen packen und los gehts heute nach Piran.
Auch im Freundeskreis haben wir den Tipp bekommen, dass die Stadt auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Größte Herausfoderung dort war erstmal einen Parkplatz zu finden.
In der gesamten Stadt dürfen nur Fahrzeuge mit Sondergenehmigung parken. Also wählt man eins der umliegenden Parkhäuser, aber auch die waren schon zur frühen Stunde gut besucht.
An der Uferpromenade gings dann entlang zur Innenstadt und den dortigen Sehenswürdigkeiten.

Im Wasser schwammen überall unzählige kleine Quallen. Hat uns und auch andere Passanten etwas irritiert. Da wir aber auch Leute gesehen haben, die dort gebadet haben, gehen wir mal davon aus, dass die ungefährlich sind.

In der Stadt sind wir immer weiter an der Wasserkante entlanggewandert, bis zu einer netten kleinen Kirche. An der Promenade standen in regelmässigen Abständen Schilder mit Bilder aus früheren Jahren, sehr nette Idee.

Kiko hat sich dann eingebildet das er sich in irgendeinem stinkigen Wasser wälzen muß. Frauchen hat’s natürlich erstmal nicht geblickt, nach dem dritten Hinweis vom Herrchen hab ich ihn aus der komischen Suppe rausgezogen und wir sind zu den nächsten Stufen die ins Meer geführt haben, um das eklige Zeugs so gut es geht wieder rauszuwaschen *pfuipfui*

Im Anschluß gings hoch zur Kirche die in Piran über allem trohnt.
Dort angekommen … no dogs!!!
Also haben ich und die Hunde erstmal auf der Bank vor dem Schild Platz genommen und ein kleines Päuschen gemacht, während sich Elmar schon mal zur Kirche vorgewagt hat. Viel interessanter als die Kirche war jedoch die Busladung an Chinesen, die mit Selfisticks durch die Gegend gezogen sind. Auf den Bank neben mir wurde inzwischen das hundertste Bild von der jungen Dame geschossen. Wäre mal interessant wie viele Bilder der Durchschnitsschinese so von seinem Urlaub mit nach Hause bringt. Nachdem ja manche Chinesen nur eine große Reise in ihrem Leben machen brauchen sie das restliche dann auf jeden Fall dafür, um die Bilder zu sichten und zu sortieren.

Auf den Weg nach unten zum Hauptplatz des Ortes haben wir Ausschau gehalten nach einem Platz wo wir es uns gemütlich machen können. Auf den niedrigen Stühlen „mit den schönen Kissen“ haben wir diesen gefunden und bei einem Espresso und Cappucino die Touris und Kirche beobachtet.

Zurück am Auto gings dann auf direktem Weg über Portoroz (dem Grünwald von Slowien) nach Strunjan wo uns Komoot eine vielverprechende Wanderung anbot.

Die Hauptdarstellerin in diesem Fall war eine Steilküste die sich bei jedem Aussichtspunkt noch spektakulärer gezeigt hat.

Hier noch ein Suchbild für alle denen es langweilig ist.
Na, wer hat es entdeckt?

Wir waren uns erst gar nicht sicher ob es tatsächlich lebendig ist weil es sich keinen Millimeter bewegt hat. Als wir uns einig waren das es sich um eine Attrappe handelt hat es das rechte Ohr bewegt… Und als wir noch ein bisschen gewartet haben ist es komplett im Dickicht verschwunden.

Die Wanderung war von der Vegetation her super abwechslungsreich. Sogar ein „Gipfelkreuz“ haben wir passiert 😉 und mehrere kleinen Marterl. Wovon ich leider überhaupt kein Bild gemacht habe sind die riesigen Felder mit Olivenbäumen. Wirklich überall. Da bekommt man schon Lust drauf auch so ein Stück Land zu besitzen und so einen Schatz dort stehen zu haben.
Auf dem Bild unten links hat man eine tolle Aussicht auf Izola.

Und auf dem Bild hier (oben links) sieht man rüber nach Piran, wo wir am Vormittag schon waren.

Der Weg führte uns auch noch über ein Feld in dem Salz gewonnen wird. Wir vermuten das unten den weißen abgedeckten Haufen das kostbare Sale gelagert wird, nebendran sieht man auf jeden Fall die Schieber mit denen das Salz abgetragen wird. Auf jeden Fall eine sehr beeindruckende Gegend. Und die Wuffs konnten im „entsalzten“ Wasser sogar noch ein bisschen schwimmen, somit ein perfekter Abschluß einer schönen Wanderung.

Zum Abendessen gings wieder zum Hafen. Der Parkplatz kennt uns ja schon.
Die Pizzen waren leider ein Reinfall. Hat uns beide nicht wirklich geschmeckt und so ging bei jeden sogar ein Stück zurück in die Küche.
Und jetzt machen wir es uns noch gemütlich hier in unserem kleinen Ferienhaus.

Mal überraschen lassen was der Tag morgen bringt.
A guads Nächtle euch allen.