On the Road to Witzenhausen … das ist kein Witz :-)

Routiniert war in der früh wieder alles im Wohni verstaut und nachdem wir noch ein paar Euros auf dem Campingplatz losgeworden sind gings auch schon zeitig los zu unserem heutigen Ziel: Witzenhausen, klingt lustig, heißt aber wirklich so.

Dank dem Buch „Landvergnügen“, in dem wir auch schon unsere Zwischenübernachtung beim Start unserer Reise gefunden haben, war der „Hof Kindervatter“ gelistet und klang sehr vielversprechend. Und so haben wir am nächsten Tag nur noch eine Ministrecke bis nach Franken wo wir dann mehr von Tag nutzen können.

Also ab auf die Autobahn. Unser Navi und das von unseren Freunden war sich nicht einig…und so kam es das wir „getrennte“ Wege gefahren sind. Am Ziel angekommen sind wir dann aber doch.

Vorbei gings am regnerischen Hamburg mit seinem Elbtunnel und dem Hafen mit den riesigen Containerschiffen.

Um halb drei waren wir dann endlich am Ziel und haben uns auf der komplett freien Wiese im Schatten breit gemacht. Begrüßt wurden wir hier bei 27,5 Grad. Ich will ja ned jammern, aber das ist doch schon fast ein „Hitzeschock“ für uns Urlaubsnordlichter die permanent zumindest von Wind und teilweise doch recht frischen Temperaturen umgeben waren.

Also gabs zur Belohnung der Fahrt erstmal einen Cappucino und einen leckeren Kuchen im Hofcafe.

Viel mußte ja nicht aufgebaut werden, morgen gehts ja in aller Früh noch weiter. Direkt hinter dem Wohnwagen geht ein kleiner Bachlauf entlang und plätschert vor sich hin. Bei den heißen Temperaturen war das natürlich hervorragend für unsere Vierbeiner die sich umgehend ins kalte Nass gestürzt haben. Teilweise so tief das die beiden schwimmen mußten… durften… konnten. Ach Hauptsache Wasser… und Stöckchen…und halbe Bäume.


Wir sind noch kurz in die Stadt zur Apotheke weil wir beide von Mücken besucht wurden und inzwischen Riesen Flatschen an den Beinen entstanden sind die überhaupt gar nicht mehr zu jucken aufhören wollen.

Nett dieses Witzenhausen. Hat auf jeden Fall Charme das Örtchen. Aber wir waren uns einig das wenn man hier noch bisschen mit Blumenkübeln nachhilft es noch viel netter wäre. Wir könnten ja als Berater für Ortschaften durch Deutschland reisen und „Verbesserungsvorschläge“ geben. Hat schon was so viele Orte/Städte zu erleben und wenn man das noch mit dem Beruf verbrinden kann dann ist das doch optimal.

Zum Abendessen gings dann auch zum HofRestaurant. Was haben wir geschlemmt.
Bei Elmar gabs Rumpsteak mit Kartoffeln und Spargel und einer Sauce Hollandaise und für mich gabs Bärlauchravioli mit gebratenem Spargel, Kirschtomaten, Ruccula und Parmesa. Beides zum reinlegen.

Nach dem Abendessen gings dann noch eine Runde den kleinen Kirschwanderweg entlang. Wir haben ja überhaupt gar nix erwartet und wurden wieder mal positiv überrascht.

Nette Schilder und Informationstafeln in allen Varianten nett dargeboten, einfach toll wenn einem so etwas den Spaziergang versüßt.

Vorbei gings noch an einer riesigen Wiese mit Blumen die hier extra für die Bienen gepflanzt wurde, weil OHNE Bienen keine bestäubten Kirschbäume, und OHNE Bestäubung kein Kirschen.