Katzen- und Spitzsteinwanderung

Letzter Tag – letzte Wanderung.
Der Himmel war heute mehr bedeckt als vorhergesagt, aber immerhin nicht allzu nass.

Los gings heute nach dem Frühstück und ner guten halben Stunde Anfahrt ganz in der Nähe, wo wir gestern die Sonnenuntergangsbilder gemacht haben.

Ziel der Wanderung: der Katzstein mit nem Abstecher zum Spitzstein.

Nach Cunnersdorf gehts heute nicht, aber das Schild war so nett, dass ich mich verpflichtet gefühlt habe, ein Foto davon zu machen.

Ratet mal, wie der Weg heute verlief ! Natüüüürlich bergauf. *hihi*

Manchmal passiert es sogar bei zwei Hunden, dass man zum pieseln anstehen muß.

Erster Zwischenstop war der Spitzstein, zu dem man nur über Metallstufen hochgekommen ist.
Kiko und ich haben unten gewartet und Luz und Elmar haben den Spitzstein bis ganz nach oben erklommen und Bilder von der Aussicht mitgebracht.

Danach gings den Weg ein kleines Stück zurück, um zum Katzstein hochzugelangen.
Vorbei muß man bei diesem Weg dann auch noch bei „der Maus“. So heißt der riesige Felsen auf dem Bild oben rechts. Luz hat sich noch auf den kleinen Ableger der Maus gesetzt.

Und dann stand er endlich vor uns: der Katzstein.
Wieder Stufen, aber diesmal so steil, dass sogar Luz unten warten mußte.
Wäre mal interessant gewesen, ob sie die Steinkatze angebellt hätte 😉

Die Windfahne hat uns gezeigt, wo der Weg weiter geht. Riesige Felsbrocken liegen einfach so in der Gegend rum, als ob Riesen damit gespielt hätten und immer wieder hat man eine tolle Aussicht und merkt, wie hoch oben man eigentlich ist.

Und dann kam ein Schild mit dem Wort „Abstieg“ – na Prostmahlzeit, steigen? Mit Hunden? Und dann war da tatsächlich wieder eine Treppe, mit sehr schmalen Stufen. Somit wurde der Kikoaufzug wieder aktiviert.

Dann gings noch vorbei an den Wabenwänden und einem netten Schild mit dem Hinweis, dass dort 1887 der letzte Wilderer erschossen wurde.

Zum Abschluß gings noch in das Hofcafe von Gohrisch für eine kleine Stärkung.
Cappucinos, einen Pudding-Streusel-Kuchen und ne Bratwurst.

Zurück gings zum Campingplatz und seitdem wir angekommen sind, nieselt bzw. regnet es immer wieder mal.

Ich hab noch unsere Morgengassirunde gedreht, um noch eine paar Erinnerungsbilder zu machen. Direkt am Campingplatz gibt es ne Talsperre in der man Baden, paddeln und sich sonnen kann.

Insgesamt haben wir in den 10 Tagen, an denen wir hier etwas unternehmen konnten, über 1500 Höhenmeter bewältigt und gute 70 km gelaufen.

Schön wars. Die Sächsische Schweiz hat uns in vielerei Hinsicht begeistert und wir können sie jedem empfehlen, der gern wandert. Der Campingplatz Luxoase ist auf Grund der Lage an der Talsperre, den tollen Sanitärgebäuden und dem leckeren Restaurant ebenfalls zu empfehlen.

Im Juli gehts schon wieder auf zur nächsten Reise, diesmal ins Guldental, zusammen mit Freunden. Weinberge erkunden und Sightseeing. Sind schon sehr gespannt.