Eine Nicht-Wanderung um Motovun und mal kurz nach Kroatien rüber

Neuer Tag…neues Glück.
Das Glück sollte uns heute beschert werden in Form einer Wanderung, natürlich aus Komoot ;-).
Die Strecke führt um den Hügel/Berg auf dem sich der Ort Motovun befindet und zum Schluß rauf in die Stadt.
So der Plan.

Dort angekommen hat sich erstmal die Parkplatzsuche als etwas tricky herausgestellt, aber gut Ding will Weile. Auto geparkt, Hunde startklar gemacht, Rucksack geschultert und los gings. War total nett dort zu laufen, klang von den Tieren her ein bisschen nach Dschungel und so dicht bewachsen war auch alles. Und dann, nach ca. 1,5 km war der Weg zuende. Wir sind umgedreht und haben nach dem Weg Ausschau gehalten wo es sinnvoller Weise weiter geht, hatten ja noch über 10 km vor uns, aber nix zu sehen.
Die Hunde haben wir erstmal von sehr stacheligen Kletten befreit und uns dann entschlossen, bevor ma uns rumärgern, dreh ma um und fahren mit dem Auto hoch. Die Schwüle hat uns diese Entscheidung heute leicht gemacht und die Hunde waren auch froh als wir wieder am klimatisierten Auto waren.

Oben in Motovun angekommen … haben gerade mehrere Reisebusse eine Unmenge an Touris ausgespuckt. Ist wohl DER Hotspot zum Thema Trüffel. Das war uns dann auch too much. Wir brauchen ja keinen Ort exklusiv für uns alleine, aber das waren einfach zu viele Menschen.

Im Auto spontan den Entschluss gefasst das wir ja noch kurz nach Kroatien rüberflitzen könnten, ist ja gleich ums Eck. Gesagt, getan.
An der Grenze erstmal seit langem bei einem Länderwechsel den Ausweis zeigen müssen, ist ja schon ein bisschen aufregend 😉

Erstes Ziel war Novigrad. Parkplatz im Zentrum angefahren, bei dem man ohne Bargeld bezahlen konnte. Kam uns sehr entgegen, da wir noch nicht im Besitz von Kroatischen Kunas waren.
Die ersten Schilder die uns in Novigrad ins Auge gestochen sind: Walk & Wine. Bestimmt ne feine Sache wenn man nicht grad mit zwei Hunden unterwegs ist und danach auch noch fähig sein sollte, Auto zu fahren. Aber nette Idee. Man meldet sich am „Startpunkt“. Bekommt dort eine kleine Umhängetasche mit einem Weinglas überreicht und kann dann die Stationen ablaufen, wo die verschiedenen Winzer ihre Weine zum verkosten anbieten. Was das ganze kostet haben wir nicht gesehen, aber die Idee ist toll.

Vorbei gings an den Fischerbooten zu dem Bereich, wo sich sonst die Touris sonnen und zum baden ins Meer gehen. Der Wellengang hat Kikoletto etwas verunsichert, aber Luz fand’s wieder mal lustig in die Brandung reinzuschnappen.

Kurz eingekehrt und ein großes Misch-Masch im Weizenglas inkl. Strohhalm bestellt. Solche Baunausen, da gibt es doch schönere Lösungen für oder?

Danach gings direkt zurück zum Auto und weiter zum Ort Umag.
Hier waren wir vor vielen Jahren mal beim Campen. Einzigster Anhaltspunkt, wann das gewesen sein muß : wir hatten noch keine Luz :-).

In Umag waren wir überrascht, dass uns der Ort so wenig vertraut war.
Wir müssen aber dort gewesen sein, weil uns einige gefundenen Caches angezeigt wurden. *hmmm*
Also sind wir mal weiter gelaufen zum Wellenbrecher am Hafen, da dort eine Station eines Caches war. Luz wollte bei ein paar Stufen noch unbedingt ins Wasser…. und als ich das Kiko auch ermöglichen wollte …. flutsch…hat’s mir die Füße auf den glitschigen Stufen weggezogen und ich bin unsanft auf dem Hintern gelandet. DAS war aber nicht das Hauptproblem, sondern das mein linker Arm versucht hat den Sturz abzufangen und komplett gestaucht war.
Kurzer Test ob noch alles bewegt werden kann und nicht in seltsamer Form wegsteht. Alles noch dran.
Aber mir wars erstmal speiübel und der Arm hat bei jedem Schritt massiv weh getan. Wir haben den Weg zum Ende des Wellenbrechers erstmal fortgeführt und dann mußte ich mich setzen weil sich mein Kreislauf verabschiedet hat. Hat ja jeder schon mal erlebt, wenn einem die Ohren zugehen. Aber DAS hatte ich noch nicht erlebt, ich hab fast nix mehr gehört. Nach ein paar Minuten im Schatten sitzend gings dann wieder. Und dank Voltaren-Tabletten und Salbe kann ich mich aktuell wieder einigermaßen bewegen.
Deshalb gibts auch nur ein einziges Bild von Umag 😉 tadaaaaaaaa……

Zurück ging’s dann über die Grenze (wieder Ausweise herzeigen) zum Ferienhaus, um den Nachmittag in der Sonne ausklingen zu lassen.
Abends nochmal in die Stadt was Essen.

DAS ist übrigens Parki….so hab ich ihn jetzt getauft. Der hat bisher brav jeden Abend 2 Euro von uns bekommen weil wir die Freiparkzeit immer um ein paar Minuten überschritten haben. Daneben sein bester Kumpel Mülli.

Hier noch ein paar Bilder von unserer Unterkunft in Baredi, oberhalb von Izola. Im Haus befinden sich insgesamt drei Ferienwohnungen und im oberen Bereich wohnt unsere Vermieterin Zana mit den Töchter Maja und Marinela und dem Hund Luna.

Zufahrt zum Anwesen. Unter Sitzbereich unter Weintrauben. Haben die Stühle aber immer in die Sonne gezogen.

Innen die Küche sowie der Essbereich (inkl. Unserem Chaos)
Sowie das Schlafzimmer und das Bad.

Und hier noch die entspannten Hunde beim nachmittäglichen rumgekaue und der Gasthund Luna, die sich, nachdem unsere beiden zum entspannen in den Kofferraum verfrachtet wurde, das restliche Leckerli von Kiko noch stibitzt hat. Sie hat ja schließlich lang genug geduldig zugeschaut bei unseren Beiden.

Somit ist der Samstag auch schon so gut wie vorbei und wir werden uns morgen noch die Stadt Koper anschauen, mal schauen was dort geboten ist.
Glitschige Stufen werden gemieden, das ist schonmal sicher.