Biosphärenreservat bei Malschwitz

Gestern Abend mal noch die Prospekte durchgestöbert, die wir vom Campingplatz bei der Anreise übergeben bekommen haben. Und zwar auf der Suche nach einem Ausflugsziel für den heutigen Montag.

Das Biosphärenreservat klingt interessant und ist riesig. Somit gings nach dem Frühstück heute zeitig los, weil die Temperaturen auf 25 Grad steigen sollen und wir nicht wissen, ob man viel in der Sonne läuft oder nicht.

Geparkt haben wir beim Haus der Tausend Seen und ein paar Meter weiter, neben dem Mohnfeld, ging der Weg direkt los.
(Bei dem Mohnfeld standen mehrere Hinweisschilder, dass man davon absehen soll etwas von den Mohnknospen zu entwenden, da dass sonst an die Betäubungsmittelzentrale gemeldet werden müsste – also haben wir halt dann doch die Finger von gelassen 😉 )

Insgesamt hatten wir gute 8 km vor uns, inkl. einiger Infotafeln und Erlebnisstationen.
Na dann, auf gehts.

Bei einem Holzsteg konnten wir viele Tiere auf und unter Wasser entdecken. Eine Schwanenfamilie war mit dem Nachwuchs unterwegs, Vögel haben Insekten in der Luft gefangen und die Frösche haben uns ein Konzert gegeben.

Luz fand das alles auch ultra spannend, vor allem die Geräusche die sie nicht zuordnen konnte. Ansonsten wurde von den Vierbeinern heute viel geschnüffelt und das Dickicht erkundet.

Tausend Seen waren es nicht, an denen wir vorbeigekommen sind, aber doch jede Menge. Es gab so gut wie keine Wegstrecke, wo wir nicht an einem Wasser gelaufen sind.
Wir sind immer wieder mal stehen geblieben und haben die Umgebung auf uns wirken lassen.

Bei einem Aussichtsturm wollte Luz unbedingt mit Herrchen nach oben, aber die doofe Leiter war nicht zu erklimmen, voller Frust stand se an der untersten Sprosse und hat nach oben gekläfft. Hat aber auch nix gebracht.
Danach gings die „Stille Strecke“ entlang – Atmet! Lauscht! Schaut!
Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, aber der Weg war sooooooo lang, dass war nicht möglich so lang die Klappe zu halten.

Man beachte das Bild oben links: Hans äh Kikolino kuck in die Luft 🙂
Nase nach oben uns los gehts.
Zwischendurch gabs auch immer wieder mal Stellen, wo die Hunde entweder zum trinken oder baden ans Wasser konnten. Wurde natürlich dankend angenommen.
Bei Wasser müssen wir unsere nicht zweimal fragen.

Und dann ein Highlight: Ein Biber plantschend im Wasser, direkt vor unserer Nase. Dem wars wurscht, dass wir ihn beobachtet haben.
Und das Wetter wird morgen auch schön, den Beweis sieht man auf dem letzten Bild – das Elmartier ist ganz nach oben geklettert.

Was für ein Erlebnisspaziergang. Luz ist auch immer dabei, jeden Schmarrn mitzumachen. Aber Spass hat se auf jeden Fall dabei.

Auf dem Rückweg gings dann noch einen spannenden schmalen Weg quer durchs Dickicht, zurück auf den eigentlichen Weg.
Alles in Allem ist das Reservat wirklich sehr zu empfehlen für Jeden der hier in der Gegend Urlaub macht.

Da wir eh schon in der Nähe von Bautzen waren, sind wir nochmal zu dem tollen Cafe in der Innenstadt gefahren und haben uns nochmal Bubble Waffle, diesmal die Bananasplitversion und für Elmar einen Japanischer Crepe gefüllt mit Hühnchen, gegönnt.

Morgen ist ein ruhiger Tag geplant. Eine Wanderung gleich in der Nähe ohne großen Anfahrtsweg und dann den vorletzten Tag beim Wohni genießen.