Bad Doberan und Leuchtturm Buk

Und da isser schon…der letzte ganze Tag in Kühlungsborn.
Und der will genutzt werden.
Als letzte Ziele, die wir noch sehen wollten, stand heute das eigentlich sehr Nahe Bad Doberan an und am Nachmittag noch eine Wanderung zum Leuchtturm um die Ecke.

Bad Doberan war ne halbe Weltreise, weil wir ja mal wieder diese unwahrscheinlich tolle Umleitung fahren mußten, wegen dieser fantastischen Baustelle, die ja unbedingt sein mußte, wenn wir hier Urlaub machen.

Egal….los gehts…..und auch hier gleich mal den Zentrumsparkplatz angefahren.
Bei gefühlten windigen 5 Grad sind wir dann Richtung Dom gelatscht, vorbei an einem kleinen Museum und einer Ruine, für die dringend ein Dach benötigt wird, damit es wieder belebt werden kann.

Die Bauweise und vor allem die Backsteinbauten sind schon sehr faszinierend…kennt man ja so von zu Hause überhaupt nicht und ist eine Wohltat und Abwechslung für das Auge.

Weiter gings danach Richtung Zentrum, vorbei an Rapunzels Zuhause und Bäumen die sich nicht sagen lassen wollen, wo se überall grüne Blätter produzieren dürfen.

Bad Doberan war sonst sehr enttäuschend, sehr laut, sehr viel Verkehr. Das beeindruckendste wäre wohl die Molli gewesen, wenn wir sie noch nicht gekannt hätten, die fährt hier nämlich quer durch die Stadt.

Eigentlich hatten wir uns schon entschlossen wieder zum Auto zurück zu gehen, als wir noch eine ruhige kleine Gasse entdeckt haben, die wir noch erkunden wollten.

Dort angekommen standen wir vor dem Cafe Zikke…..super Name 🙂 und alles superruhig hier hinten. Was uns dazu veranlasst hat, uns auf einem der freien Plätze niederzulassen. Und was soll ich sagen: dieses kleine Cafe hat das Ansehen von Bad Doberan doch noch retten können.
Bevor wir uns hinsetzen konnten, war die nette Servicedame schon da …mit einem Wassernapf für die Hunde und ein paar Leckerlis auf einem Silbertablett.
Für Herrchen und Frauchen gabs dann auch was Feines: eine Spargelcremesuppe mit Orange und Vanille und einen Flammkuchen „HonigZiege“ mit Ziegengauda Kirschtomaten Honig und Rosmarin (Expolsion für die Geschmacksnerven)

Gleich gegenüber dem Cafe gabs noch sooooo einen schönen Laden mit tollen Dingen die aber leider viel zu teuer waren, um ein Urlaubsmitbringsel zu kaufen. Aber noch haben wir ja ein paar Tage Zeit, um eine Erinnerung für DEN Urlaub 2019 zu finden.

Zurück auf dem Campingplatz haben wir erstmal ne kurze Lese/Sonnen/Rinderkopfhautpause eingelegt und die Füße ausgestreckt.

Danach gings dann schon wieder weiter…..das 2. Ziel des Tages wollte noch „erklommen“ werden…..denn der Leuchtturm steht auf nem Hügel.
Aber der sollte für uns Bayern ja kein Problem sein ….dieses Hügelein *hihi*

Die Hunde hatten wieder mal massiv Lust zu laufen. *begeisterndeBlickedieauchtötenkönnten*.
Den beiden wäre es wohl am Liebsten den ganzen Tag vor dem Wohnwagen rumzuliegen, auf irgendwas rumzukauen, irgendwelche Nachbarn anzumotzen und natürlich zwischendurch immer wieder zu schlafen.
Aber Pech gehabt, da müsst ihr euch andere Herrchen/Frauchen suchen…bei uns is im Urlaub immer was angesagt….rumgammeln können wir auch zu Hause.

Also ab die Post.

Oben links auf dem Bild ist unser Ziel zu sehen……DER Leuchtturm Buk.
Blöderweise gabs da auch ein Cafe…..heute haben wir einfach ein gutes Händchen für Cafés.
Wow….die Kuchen…eine Sünde….aber jeden Bissen wert.
Links ist eine SchokoSandornTorte und rechts eine SchokoBirnenTorte.
Ach ja….der Leuchtturm wäre auch noch erklommen worden….wenn das nicht schon wieder Eintritt gekostet hätte…..das haben wir uns gespart und lieber das Geld in diese tollen Torten investiert.

Auf dem Rückweg einen fantastischen Ausblick auf die Ostsee genossen. Die Farben Blau und Grün waren so unfassbar intensiv, ich hoffe das kommt auf den Bildern rüber.

Und klar mußten die Hunde auch mal ne „Spielpause“ einlegen, bei dieser superanstrengenden Wanderung.

Am Abend gerade noch eine Runde über den Campingplatz gedreht und ein paar Bilder vom Waschhaus und dem Platz gemacht, schon schick und alles sehr sauber.

Platz 41 und 42 waren unsere Heimat in den letzten 10 Tagen.

Es gab mehrere Tore, über die man den Campingplatz verlassen konnte. Direkt dahinter gabs einen Weg auf dem das morgen- und abendliche Gassi möglich war und ein paar Meter weiter stand man schon direkt am Strand. Das Meer, so nah, dass man sogar die Wellen rauschen hören konnte.

Vielen Dank Kühlungsborn, dass du uns beherbergt hast, wir haben viel erlebt, viel erkundet, viel gesehen, viele Wettervarianten durchgemacht und viel Sand im Wohnwagen 😉