Bonjour Frankreich

Also, von der Sonne geweckt zu werden ist schon was schönes. Heißt nicht automatisch das wir den ganzen Tag regenfrei waren….aber dazu später mehr 🙂

Nachdem wir gestern für den Campingaufenthalt wieder einen aktuellen Corona-Test gebraucht haben, standen uns heute die Türen nach Frankreich offen. Also die Rucksäcke mit dem Nötigsten gepackt und los gings am frühen Vormittag. Ziel war die Stadt Colmar.
Hier waren wir zwar schon mal vor ein paar Jahren, aber so ein nettes Städtchen kann man gern öfter besuchen – hier gibt es immer was zu entdecken.

Das zentrale Parkhaus „Mairie“ angefahren und mitten in der Fußgängerzone rausgekommen. Teilweise hatten die Menschen Masken auf – dann wieder nicht, die nächsten nur wieder halb. Hach ja – ob das irgendwann mal ein Ende hat – ist schon unangenehm bei warmen Wetter draußen damit rumzulaufen.

Erstmal den Hunden kühle Füße verschafft und dann die Altstadt mit den schönen Gassen erkundet.

Als nächstes haben wir das Martinsmünster angepeilt – ein Ziel braucht man ja um sich durch die ganzen Gassen schlängeln zu können.

Weiter gings nach „la petite venise“ – Klein Venedig.
Sehr schnuckelige Gegend in Colmar das tatsächlich mit dem Kanal auf dem „Gondeln“ fahren ein klein wenig an Venedig erinnert.

Vorbei gings an verführerischen Patisserien – von unseren Freunden wurde noch eine Runde Macarons spendiert. Zu Mittag gabs dann noch für jeden einen ofenfrischen Flammkuchen. So lässt es sich aushalten. Kulinarisch hat Frankreich auf jeden Fall gepunktet.

Auf dem Rückweg zum Parkhaus noch ein paar beeindruckende Gebäude entdeckt.

Für Elmar haben wir noch eine schicke Schiebermütze gefunden die er auf jeden Fall auch fürs Cabriofahrten mit seinem Zetti nutzen kann – steht ihm hervorragend.

Im Anschluß zu Colmar gings noch nach Neuf-Brisach. Eine tolle alte Stadt die als Sechseck angelegt ist. Elmar war schon vor ein paar Jahren mit Freunden hier, um einen Nachtcache in der Festungsanlage zu machen.

Wir sind eine halbe Runde im Festungswall gelaufen – die Hunde hat’s gefreut nach der lauten Stadt mit wenig Grün endlich ein bisschen toben zu können. Im Wall standen beeindruckend große Tiere aus Stroh, die mit Draht umwickelt waren. Auf dem Foto mit dem Pferd und Kiko sieht man das Größenverhältnis recht gut.

Eigentlich war noch eine Eisdiele angepeilt – gab es hier aber leider nicht. Also im hiesigen Supermarkt noch einen 6er-Pack Eis geholt und diesen auf einer Bank davor verputzt.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz noch den Edeka unsicher gemacht und für das Abendessen eingekauft – die Männer haben sich die Camping-Bacon-Bomb gewünscht und das gleiche gabs für uns Frauen in der Veggie-Variante.
Ach ja…und pünktlich bei der Ankunft an den Wohnwagen hat es – man glaubt es kaum- wieder mal angefangen zu regnen. Diesmal aber nicht allzu viel, so dass der Grill noch genutzt werden konnte. Aber ohne Regen scheint es hier einfach kein kompletter Tag zu sein.